Ein Gartenschlauch, der plötzlich an einer Stelle Wasser verliert, muss nicht sofort ausgetauscht werden. Meist reicht eine einzelne undichte Stelle völlig aus, um den ganzen Schlauch beim Gießen unbrauchbar erscheinen zu lassen. Dabei lässt sich ein kleines Loch oder ein Riss mit wenig Aufwand reparieren. Die passenden Hilfsmittel dafür sind meist schon zu Hause vorhanden oder leicht zu besorgen.
Zunächst wird die beschädigte Stelle gründlich gereinigt und getrocknet, damit spätere Reparaturmaterialien gut haften können. Kleinere Löcher lassen sich oft mit einer stabilen Reparaturklemme oder einem passenden Verbindungsstück beheben, das den beschädigten Abschnitt einfach ersetzt. Größere Risse erfordern manchmal, ein kurzes Stück Schlauch herauszuschneiden und die beiden Enden wieder zu verbinden.
Reparieren statt neu kaufen
Beim Zusammensetzen ist es wichtig, die Verbindung fest und gerade anzubringen, damit später kein Wasser an der reparierten Stelle austritt. Eine Schelle oder Klemme sorgt für zusätzlichen Halt und verhindert, dass sich die Verbindung unter Druck wieder löst. Ein kurzer Test mit fließendem Wasser zeigt sofort, ob die Reparatur gelungen ist.
Wer öfter im Garten arbeitet, profitiert davon, kleine Ersatzstücke und Klemmen ohnehin griffbereit zu haben. So lässt sich ein neues Loch schnell versorgen, bevor der Schlauch ganz aufgegeben wird. Diese kleine Vorratshaltung spart auf Dauer Zeit und unnötige Wege.
Ein reparierter Schlauch funktioniert in der Regel genauso zuverlässig wie zuvor und hält oft noch viele weitere Gartensaisons durch. Die Reparatur dauert meist nur wenige Minuten, spart aber die Mühe, einen neuen Schlauch zu besorgen und zu verlegen. Wer einmal gesehen hat, wie einfach das geht, greift beim nächsten kleinen Leck ganz selbstverständlich zu Klemme statt zu neuem Schlauch.