Batterien, Farbreste und ähnliche Stoffe unterscheiden sich deutlich vom übrigen Haushaltsmüll und sollten deshalb auch getrennt gesammelt werden. Viele Haushalte werfen solche Dinge aus Gewohnheit versehentlich in den normalen Abfall, einfach weil eine eigene Lösung dafür fehlt. Dabei reicht schon eine kleine feste Sammelstelle im Haus, um diesen Fehler dauerhaft zu vermeiden. Ein Karton oder ein Eimer an einem festen Platz genügt völlig.
Am besten eignet sich ein trockener, kühler Ort, der etwas abseits vom täglichen Trubel liegt, etwa ein Regal im Keller oder in der Abstellkammer. Batterien werden dort einzeln oder in einer kleinen Box gesammelt, damit sie sich nicht gegenseitig berühren. Farbreste bleiben am besten in ihren ursprünglichen, dicht verschlossenen Behältern stehen, bis sie abgegeben werden.
Ein fester Platz für Besonderes
Diese Trennung lohnt sich schon deshalb, weil solche Stoffe anders behandelt werden müssen als gewöhnlicher Abfall. Wer die Sammelstelle einmal eingerichtet hat, gewöhnt sich schnell daran, leere Batterien direkt dorthin zu bringen, statt sie in eine Schublade zu legen. So sammelt sich mit der Zeit kein Durcheinander an verschiedenen Stellen im Haus an.
Auch Kinder lernen schnell, wo Batterien hingehören, wenn der Platz immer derselbe ist und klar erkennbar bleibt. Das macht die Trennung zu einer Gewohnheit der ganzen Familie, nicht nur einer einzelnen Person. Mit der Zeit wird das kurze Ablegen an der richtigen Stelle fast automatisch.
Ein eigener, fester Platz für Batterien und Farbreste macht den Haushalt insgesamt übersichtlicher und verhindert, dass solche Dinge achtlos im normalen Müll landen. Der Aufwand dafür ist gering, der Nutzen aber spürbar, sobald die Sammelstelle einmal eingerichtet ist. Diese kleine Gewohnheit lässt sich leicht in jeden Haushalt einbauen, unabhängig von dessen Größe.